"Die Seele des Menschen ist das Größte in der ganzen Schöpfung, denn sie kann eins mit dem Vater sein.
Stück für Stück, Schritt für Schritt, hier ein wenig, da ein wenig - so ist die Art des Wachstums hin zur Einswerdung mit Ihm."
262-24

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts baten ca. 12-15 Menschen Edgar Cayce um Informationen zu spirituellem Wachstum. Diese Menschen bildeten eine Studiengruppe und erhielten insgesamt 130 Readings. Basierend auf dieser "262er-Serie" entstanden die Bücher Suche nach Gott Band 1 und 2 unter dem Originaltitel "A Search for God".

Viele von uns träumen von einem erfüllten und glücklichen Leben. Diese Bücher weisen uns einen ganzheitlichen Weg dorthin, denn sie zeigen die Aspekte unserer praktischen Bemühungen und die Zusammenhänge der göttlichen Gesetze im täglichen Leben.
Heute gibt es weltweit zahlreiche Studiengruppen (siehe unten) und Einzelpersonen, die sich mit den Inhalten auseinandersetzen und sich bemühen, sie im täglichen Leben umzusetzen.
Jedes Buch enthält ein Kapitel über Meditation sowie zwölf "Lektionen" zu jeweils einem Thema, wie zum Beispiel Kooperation, Was ist mein Ideal, Erkenne dich selbst, Geduld, Tugend und Verständnis, Liebe. Eine Leseprobe können Sie hier herunterladen.
Cayces Sohn Hugh Lynn hielt diese Bücher für das schönste und wichtigste Vermächtnis seines Vaters.

Die Bücher erhalten Sie hier.

Sie können sich auch direkt an Stefanie Piel wenden:
Kieferstraße 9, 44225 Dortmund
Email: Piel(at)Cayce(Punkt)de

Weitere Infos, auch zu Studiengruppen, folgen bald !!


Wissenswertes zum Thema Studiengruppen

Edgar Cayce gab von 1901 bis zu seinem Tode im Januar 1945, 14256 Readings. In den Jahren 1930 - 1941 gab Cayce 130 Readings für die erste Studiengruppe. Diese Gruppe beschäftigte sich vor allem mit den spirituellen Gesetzen, bzw. dem spirituellen Wachstum. Interessanterweise hatte sie sich aus Personen gegründet, die ursprünglich die Absicht hatten, ihre übersinnlichen Fähigkeiten zu verbessern, um genau wie Cayce auf diese Weise anderen Menschen helfen zu können. Diesem Wunsch entgegnete Cayce jedoch, dass dies nicht ihr Ziel sein sollte, sondern das Ziel darin liege, spirituell zu wachsen. Im Laufe der Arbeit und des bewussten Umgangs mit den spirituellen Gesetzen, würde sich die Entwicklung der übersinnlichen Fähigkeiten automatisch einstellen.
Die Gruppenmitglieder stellten neben allgemeinen, auch persönliche Fragen zu spirituellen Themen, die sie interessierten Edgar Cayce hat darauf, während er sich in seinem Trance-Zustand befand, geantwortet. Er hat dabei die Gruppe mehrfach aufgefordert, weitere Fragen zur Aufklärung zu stellen. Wichtig war Edgar Cayce jedoch vor allem, dass sich die Gruppenmitglieder mit den spirituellen Gesetzen nicht nur intellektuell auseinandersetzen, sondern, dass sie die spirituellen Gesetze in ihrem eigenen Leben anwenden und sich dadurch von ihrer Gültigkeit selbst überzeugen. Die spirituellen Gesetze zu kennen, ist allein nicht genug, man muss sie leben.
Mit der Zeit wurden alle 130 Readings zu einer Reihe von Aufsätzen zusammengefasst, welche die Grundlage für die beiden „Suche nach Gott-Bücher (Band l und II) bilden. Edgar Cayce hat mit der 1. Studiengruppe 11 Jahre lang gearbeitet, bevor diese zwei Bände die Form erreichten, in der wir sie heute kennen. Die „Suche nach Gott-Bücher dienen den heute existierenden Studiengruppen rund um die Welt als Studienunterlage. Sie bieten den inhaltlichen Leitfaden für die gemeinsamen Gruppentreffen. Die Bücher „Suche nach Gott" sind in deutscher Sprache bei Stefanie Piel erhältlich.
Die Leitung der Gruppentreffen wechselt zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern. Auch der Treffpunkt muss nicht immer der gleiche sein, häufig finden Treffen beim jeweiligen Gruppenleiter zu Hause statt. Durch das Abwechseln wird gewährleistet, dass die Vorbereitungsarbeit nicht immer auf denselben Schultern lastet.
Nachfolgend finden Sie einige Tipps zur Studiengruppenarbeit. Bitte verstehen Sie diese nur als Anregungen und nicht als starre Richtlinien. Edgar Cayce hat gegenüber der ersten Studiengruppe immer wieder betont, dass es bei der Studiengruppen-Arbeit kein RICHTIG oder FALSCH gibt, vielmehr sollte jede Gruppe Ihren eigenen Stil finden. Edgar Cayce war der Meinung, dass dort, wo zwei oder mehr Menschen sich treffen, um etwas über ihre Beziehung zu Gott zu erfahren und zu wachsen, Gott auch die Führung der Gruppe übernimmt, und zwar zum Wohle der Gruppe und gleichzeitig zum Wohle jedes einzelnen Mitglieds.

Tipps zum Ablauf eines Studiengruppen-Treffens:

Eröffnung (ca. 30 Minuten)

• Fangen Sie pünktlich an, auch wenn nicht alle da sind. Es hat sich herausgestellt, dass sich Verspätungen häufen, wenn die Gruppe nicht pünktlich anfängt.
• Beginnen Sie mit einem Gebet. Zuerst einen Moment der Stille, um die Gedanken zu sammeln für unser gemeinsames Ziel, uns selbst und unsere Beziehung zu Gott kennen zulernen und unseren Willen mit Seinem Willen in Einklang zu bringen
• Geschäftliches: Besprechung gruppeninterner Angelegenheiten, Berichte aus dem Info-Brief oder Cayce-Veranstaltungen, usw.
• Disziplin: Jedes Mitglied versucht in 3 Sätzen oder weniger zu erzählen, welche Erfolge die täglichen Anstrengungen hatten, die Aufgabe, die letzte Woche gestellt wurde, zu erfüllen - z B. neue Einsichten, was half, was hinderte - Prinzipien anstelle von Details über das Geschehene.
• Träume: Jedes Mitglied der Gruppe sollte seine Träume niederschreiben und mitbringen. Es ist sehr wichtig, dass jeder mit seinen eigenen Träumen Tag für Tag arbeitet. Schwierige Träume können während des Gruppentreffens gedeutet und besprochen werden.

Suche nach Gott (ca. 60 Minuten)

• Bereiten Sie sich vor, indem Sie den Teil des Buches lesen, der Ihrer Meinung nach in einer Stunde durchgenommen werden kann. Machen Sie ein „?" an den Rand, wo die Bedeutung nicht klar ist und unterstreichen Sie die wichtigen und fundamentalen Punkte für eine Diskussion über ihre Bedeutung und wie sie angewendet werden können. Schließen Sie auch die offensichtlich gültigen Wahrheiten mit ein, die für uns selbstverständlich sind.
• Denken Sie daran: Gruppenleiter zu sein bedeutet nicht, alles zu wissen und / oder alle Antworten zu geben. Der Leiter sollte Fragen stellen und jedes Mitglied ermutigen, aktiv teilzunehmen (ein vages „irgendwelche Fragen oder Kommentare" bringt selten eine Reaktion hervor).
Bestimmte Fragen wie z.B. „wie können wir wissen, dass eine Entscheidung mit Gottes Wille in Einklang ist" regen gewöhnlich die Diskussion an.
• Die Mitglieder sollten sich kurz fassen, damit jeder an die Reihe kommt. Jeder sollte das beisteuern, was er angewendet und als hilfreich empfunden hat, nicht nur was er gelesen, gehört oder gedacht hat. Hören Sie genau auf das was gesagt wurde und gemeint ist. Schauen Sie nach Übereinstimmungen und dem roten Faden der Wahrheit. Wenn Sie anderer Ansicht sind denken Sie daran, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Führen Sie keine Streitgespräche . Denken Sie auch daran, dies sollte keine Gruppentherapie sein. „Gedanken sind Bausteine" - deshalb sollten wir gegenseitig unsere Tugenden und nicht unsere Fehler hervorheben.
• Bleiben Sie beim Thema, um die Zeit optimal zu nutzen. Persönliches Interesse an anderen Themen und/oder Quellen, egal wie wertvoll, sollte zu anderen Zeiten untersucht werden. Halten Sie diese beiden Stunden frei für die Prinzipien des „Suche nach Gott" Buches und darauf abgestimmtes Material von den Edgar Cayce-Readings.
• Legen Sie die Disziplin für die nächste Woche genau und kurz und bündig fest. Es ist am besten, eine Aufgabe zu wählen, bei der aktiv angewendet werden muss, was an diesem Abend gelesen und diskutiert wurde.

Meditation (ca. 20 Minuten)

• Eine gute Anleitung zur Meditation finden Sie in „Suche nach Gott" (Band I) im gleichnamigen Kapitel. Die Hauptpunkte sind:
- Atemübung,
- Reinigung der Gedanken vor dem Eintreten in die Stille,
- das gemeinsame Vaterunser (spricht alle 7 Chakras an),
- die jeweilige Bekräftigung am Anfang des Kapitels des „Suche nach Gott" Buches laut vorlesen,
- 10-15 Minuten der Stille in der jedes Mitglied sich auf die Bekräftigung konzentriert.

Schluss

• Gemeinsames Sprechen eines Dankgebets. Manche Gruppen lesen gemeinsam den 23. Psalm laut vor.
Modifiziert aus Artikel von K. Ruther und R. Pinard aus Info-Brief „Winter 96/97“, S. 6-10.